Violeta Mikić

Presse

Steffen Wagner

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Ein Interview mit Violeta Mikić für das Online-Newsportal watson.de »Merkel-Raute vs. Lindner-Faust – Was uns die Gesten der Macht sagen « vom 16.05.2018.

Handgesten gehören weltweit zum politischen Redner-Repertoire. Unbewusst soll so die Körpersprache der Mächtigen Signale an die Zuschauer senden – aber welche Signale sind das eigentlich?  

 

Wir haben dazu mit Violeta Mikic, Regisseurin für Business und Medienauftritte, gesprochen und gefragt: 

 

Was soll das eigentlich? 

 

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    Ein Gastbeitrag von Violeta Mikić im Journal der Akademie für Führungskräfte »Erfolg braucht Frauen!« vom 12.03.2018.

    "Erfolg braucht Frauen!": 

    Ausstrahlung und nonverbale Dynamiken sind äußerst fragil in der Kommunikation zwischen Frauen und Männern. Wer die Muster erkennt, nach denen das andere Geschlecht handelt und worauf es reagiert, kann facettenreicher und entspannter damit umgehen.. 

     

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      Violeta Mikić im Gespräch mit der Wirtschaftswoche über »Körpersprache im Büro: Der Tisch ist nicht zum Festhalten da« vom 21.02.2018.

      Sie wollen einen besseren Job? Dann achten Sie auf Ihre Füße! Wie Sie im Büro selbstbewusst und kompetent wirken, verrät die Körpersprache-Expertin Violeta Mikić. 

       

      Frau Mikić, wer ist eigentlich der absolute Körpersprache-Profi?  

      Violeta Mikić: Fast alle Tagesschau-Sprecher. Sie stehen aufrecht von der Sohle bis zum Scheitel. Ihre Arme sind rechts und links vom Körper, nicht vor dem Bauch. Sie sprechen mit der Kamera, dementsprechend sind die Fußspitzen zur Kamera gerichtet, der Oberkörper, ihre Hüften, das Gesicht - der ganze Körper ist dem Gesprächspartner zugewandt. Das ist die größte Wertschätzung, die ich dem anderen entgegenbringen kann. 

       

      Und wie strahle ich im Sitzen Kompetenz aus?  

      Ganz einfach: Je näher Sie am Tisch sind, desto weniger selbstbewusst und kompetent wirken Sie. Halten Sie Abstand, klammern Sie sich nicht fest. Wenn Sie sich einen gewissen Raum nehmen, wirken Sie kompetenter. Am besten legen Sie ihre Arme auf die Stuhllehnen. Das wirkt offen. Außerdem verhindert es, dass Sie die Hände vor dem Körper verschränken. Wenn Sie zuhören, können Sie sich in ihrem Stuhl auch ein wenig zurücklehnen. 

       

       

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        Ein Beitrag von Violeta Mikić auf missmoneypenny.ch »Mit Raffinesse statt Demut« vom 25.10.2017.

        "Mit Raffinesse statt Demut": 

        Der sichere Weg zu einer guten Körpersprache ist nicht das Abarbeiten 

        von irgendwelchen Tipps. Es ist der gute Kontakt mit sich selbst, 

        erklärt Violeta Mikić im Interview mit "Miss Moneypenny". 

         

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          Violeta Mikić im Gespräch mit der Wirtschaftswoche über »Körpersprache im Büro: So finden Sie die Gestik, die zu Ihnen passt« vom 27.09.2017.

          Wenn wir sprechen, sprechen wir mit unserem ganzen Körper, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Gerade wenn wir unter Druck stehen und uns nicht wohl fühlen, versuchen wir nur auf der Sachebene zu kommunizieren und unsere Emotionen zu unterdrücken. Was wir nicht sagen wollen, drückt sich dann in unserer Mimik, Gestik und Körperhaltung aus. Wir können nicht verhindern, dass diese Signale bei unseren Gesprächspartnern ankommen. 

          „Wir glauben, wenn wir nicht sagen, was wir meinen, kann uns auch niemand einen Strick daraus drehen. Wir stellen uns dauernd eine Falle, weil wir uns verbal nicht outen wollen“, sagt Violeta Mikić In einem Gespräch mit der Wirtschaftswoche und erklärt, wie wir in drei Schritten zu einer besseren Körpersprache kommen: 

           

          Schritt 1: Machen Sie sich bewusst, wie Sie selbst kommunizieren 

          "Wir müssen uns bewusst machen, was unsere nonverbale Kommunikation in unserem Gegenüber auslöst", empfiehlt Violeta Mikić. Halten wir etwa unsere Hände nah am Körper während eines Gesprächs, suggerieren wir dem Gegenüber, dass wir uns schützen möchten, was Schwäche zeigt. Wenden wir unsere Körperfläche dem Gegenüber dagegen bewusst und offen zu, strahlen wir Kompetenz und Sicherheit aus. 

           

          Schritt 2: Die eigene Körpersprache beobachten 

          Um souveräner zu wirken ist es wichtig, seine eigene Körpersprache zu beobachten und kennenzulernen. „Das Problem ist: Fühlen wir uns wohl, beachten wir nicht, wie sich das in unserer Körpersprache ausdrückt. Fühlen wir uns unwohl, verdrängen wir das“, sagt Mikić. Unsere Körpersprache bleibt also völlig unbewusst.  

           

          Schritt 3: Aus dem eigenen Repertoire schöpfen 

          Die Körpersprache ist etwas zutiefst Individuelles – sodass wir auch nur mit unserem eigenen Repertoire arbeiten können. „Fühlen wir uns in einer Situation unwohl, gilt es, sich bewusst zu machen, wie wir uns in einer ähnlichen Situation verhielten, in der wir uns wohl fühlten. „So kann ich Einfluss auf meine Körpersprache nehmen und bleibe authentisch“, sagt Mikić. 

           

          Hier finden Sie den vollständigen Artikel im Premiumbereich der Wirtschaftswoche 

            Ein Beitrag von Violeta Mikić auf die-akademie.de, »Ihr glaubwürdiger Auftritt: Was Manager von Schauspielern lernen können« vom 08.09.2017.

            Ob Sie als Manager am Rednerpult stehen, ein Meeting leiten oder ein Fernsehinterview geben: 

            Glaubwürdigkeit ist Ihr stärkster Trumpf, wenn Sie als Führungskraft ein Publikum für Ihre Ideen, Pläne und Entscheidungen gewinnen wollen. Die ursprüngliche Quelle Ihrer Glaubwürdigkeit sind Ihre Emotionen. Sie sind glaubwürdig, wenn Sie das fühlen, was Sie kommunizieren wollen. 

             

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              Ein Beitrag von Violeta Mikić auf editionf.com, »Wieso eine hohe Stimme dir deine Karriere vermasseln kann« vom 21.06.2017.

              Wieso eine hohe Stimme dir deine Karriere vermasseln kann 

               

              Unsere Stimme ist einer der wichtigsten Faktoren gelingender Kommunikation. Und trotzdem einer, der oft unterschätzt wird. 

               

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                Ein Beitrag von Violeta Mikić auf vdi-nachrichten.com, »Was der Körper sagt« vom 22.06.2017.

                Was der Körper sagt 

                 

                Selbst wenn es im Bewerbungsgespräch fachlich reibungslos läuft, kann es bei der Körpersprache hapern. Die ist aber viel entscheidender, als viele ahnen. 

                 

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                  Ein Beitrag von Violeta Mikić auf politik-kommunikation.de, »Schulz ist Meister der authentischen Körpersprache« vom 27.02.2017.

                  Schulz ist Meister der authentischen Körpersprache 

                   

                  Die Körpersprache des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz ist leidenschaftlich, sein Auftritt hat aber auch Schwachstellen. Im Duell der nonverbalen Kommunikation gegen Angela Merkel sollte er nicht zu siegessicher sein. 

                   

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                    Ein Beitrag von Violeta Mikić auf femalemanagers.de, »Warum Körpersprache für Führungskräfte so wichtig ist« vom 21.12.2016.

                    Warum Körpersprache für Führungskräfte so wichtig ist 

                     

                    Egal ob Politik oder Wirtschaft, egal ob große Bühne oder internes Meeting, ob Vorstandsitzung, Pressekonferenz, Interview, Team-Meeting oder Mitarbeitergespräch – eine Führungsposition stellt höchste Ansprüche an die Persönlichkeit eines Menschen sowie an seine bzw. ihre kommunikativen Fähigkeiten. 

                     

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                      Interview mit Violeta Mikić auf berliner-zeitung.de, Berlin-Wahlkampf, »Michael Müller wirkt glaubwürdig, aber langweilig« vom 28.08.2016.

                      Michael Müller wirkt glaubwürdig, aber langweilig 

                       

                      Wenn Menschen auf der Bühne oder vor einer Kamera stehen, dann sieht Violeta Mikić ganz genau hin. Sie ist Expertin für Körpersprache und Kommunikation, arbeitet als Coach und Trainerin. Auch die Spitzenkandidaten im Berliner Wahlkampf hat sie sich angesehen. 

                       

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                        Beitrag von Violeta Mikić auf berliner-zeitung.de, Berlin-Wahlkampf, »So wirkt die Körpersprache der Spitzenkandidaten« vom 28.08.2016.

                        So wirkt die Körpersprache der Spitzenkandidaten 

                         

                        Violeta Mikić hat die nonverbale Kommunikation der Spitzenkandidaten der Berlin-Wahl anhand der Videointerviews der Berliner Zeitung analysiert. 

                         

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                          Beitrag von Violeta Mikić auf politik-kommunikation.de, »Müller vs. Henkel«, eine Analyse vom 26.08.2016.

                          Müller vs. Henkel: Der Körpersprachen-Check 

                           

                          Was verrät uns die nonverbale Kommunikation von Michael Müller und Frank Henkel? Wie nutzen sie ihre Körpersprache zur eigenen Profilierung? Und welche nonverbalen Signale senden sie auf Wahlplakaten aus? Eine Analyse. 

                           

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                            Beitrag von Violeta Mikić auf politik-kommunikation.de zur Sendung »Anne Will« vom 24.04.2016.

                            Özdemir gegen Altmaier – ein körpersprachliches Duell 

                             

                            Bei »Anne Will« lieferten sich Peter Altmaier und Cem Özdemir einen Schlagabtausch. Die Analyse ihrer Auftritte zeigt: Spitzenpolitiker sollten nicht nur darauf achten, was sie sagen, sondern auch darauf, wie sie es sagen. 

                             

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                              Interview mit Violeta Mikić auf handelsblatt.com, wie Frauen bewusst ihre Körpersprache einsetzen können vom 22.09.2015.

                              Violeta Mikić ist Expertin für Körpersprache und Business-Coach von Vorstandskräften bei Coca-Cola, Telekom, Lufthansa & Co. Sie kann einiges aus ihrer langjährigen Erfahrung berichten. Beispielsweise von Frauen, die sich als Führungskräfte den Hüftschwung abtrainieren wollen, oder Männern, die wie dressierte Hunde agieren und ihre eigene Persönlichkeit unterdrücken. Im Interview sprechen wir mit ihr darüber, wie Frauen bewusst ihre Körpersprache einsetzen können – und mit welchen Gesten man im schlimmsten Fall seine Karriere behindern kann. 

                               

                              Liebe Frau Mikić, ich kann es kaum glauben, aber gibt es wirklich Frauen, die sich ihren Hüftschwung abtrainieren wollen? 

                               

                              Violeta Mikić: Nein, nicht wirklich. Sie wollen ihn sich nicht abtrainieren. Aber generell versteifen wir alle uns in Stresssituationen. Und bei Frauen ist das sichtbarer als bei Männern, weil der Hüftumfang bei Frauen ausgeprägter ist. Und deshalb wirken sie dann schnell unfraulich. Das passiert jedem von uns, mir auch. Es ist eine natürliche Reaktion in unangenehmen Situationen. 

                               

                              Ein Beispiel aus meinem Berufsalltag. Die bevorzugte Haltung einiger männlicher Kollegen ist oft die sogenannte Feigenblattstellung: Sie stehen einfach da, wie Fußballer beim Freistoß. Müssen wir Frauen bewusst männliche Körpersprache übernehmen, wenn wir Erfolg haben wollen? 

                               

                              Violeta Mikić: Dieser Gestus gehört zum Sport. Keine Frau will sehen, wie ein Mann sein Gemächt zur Schau stellt oder symbolisch vergrößert. Stellen Sie sich bitte einmal das frauliche Pendant dazu vor: Eine Frau steht auf der Bühne, die Arme überkreuzt und hält bzw. präsentiert mit den Händen ihre Brüste. Was würde man dazu sagen? 

                               

                              Ich versuche gerade mir das Bild vorzustellen... 

                               

                              Violeta Mikić: Generell gilt: Wir sollten, unabhängig vom Geschlecht, in öffentlichen Situationen eine möglichst neutrale Körperhaltung einnehmen. 

                               

                              Aber nehmen wir mal eine typische Frauenhaltung: Das linke Bein ist Standbein, die Hände sind vor dem Körper brav zusammengelegt. Kann ich meinen Chef so von meinen Führungsqualitäten überzeugen? 

                               

                              Violeta Mikić: Es kommt auf den Rest der Ausstrahlung an. Wenn die Stimme zu diesem Gestus piepsig ist, wird es schwierig. Wenn es eine zierliche Frau ist, erscheint sie vielleicht zu zart. Bei einer großen, mächtigen Frau mit Tendenz zur „Überpräsenz“ kann dieser Gestus dagegen positiv wirken. 

                               

                              Es gibt noch etwas, das Frauen besonders gerne machen: Sie verstecken den Daumen in der Faust. Was sagt diese Geste über unseren inneren Zustand aus? 

                               

                              Violeta Mikić: Eigentlich ist das ja erst mal eine positive Geste. Man drückt jemandem (oder sich) die Daumen. Im konkreten Fall muss jeder sich selbst fragen, wann und warum er diese Geste einnimmt. Sie kann für Menschen ja durchaus wohltuend sein. Zum Beispiel um eine Unsicherheit „wegzudrücken“. Oder man hält etwas in der Hand, das man jetzt noch nicht preisgeben / kommunizieren möchte. 

                               

                              Warum drückt unser Körper eigentlich oft etwas ganz anderes aus, als wir es eigentlich möchten? 

                               

                              Violeta Mikić: Weil wir unsere persönliche emotionale Befindlichkeit oft nicht genau genug wahrnehmen. Wir möchten gerade in beruflichen Situationen oft Sachinformationen kommunizieren und achten nicht darauf, in welcher emotionalen Verfassung wir uns befinden. Statt sie bewusst wahrzunehmen und einzubeziehen, drücken wir sie weg. Und unser Körper zeigt diese Emotion an der ein oder anderen Stelle dann umso deutlicher, durch unsere Mimik, den Gestus, die Körperhaltung, die Tonlage der Stimme oder die Atmung. 

                               

                              Es heißt, Körpersprache fängt bei den Füßen an - können Sie das kurz erklären? 

                               

                              Violeta Mikić: Mit den Füßen beginnt unsere Aufrichtung. Und deshalb bestimmen sie darüber, wie wir „im Leben stehen“. Ein Beispiel: Stehen wir auf den Fersen, was viele Menschen tun, sind die Knie durchgedrückt, die Hüfte eingeklemmt und der Oberkörper nach hinten gebogen. Dadurch hebt sich der Kopf und ich wirke evtl. arrogant, distanziert und zurückweisend. 

                               

                              Gibt es eigentlich spezielle Gesten, die besonders im Business nützlich sind, um den Weg auf der Karriereleiter zu beschleunigen? 

                               

                              Violeta Mikić: So generell kann man das nicht sagen. Wichtig ist immer, dass man Gesten zeigt, die zum Inhalt der verbalen Kommunikation passen – und nicht nebenbei eine andere Geschichte erzählen. Wenn ich mich unsicher fühle, sollte ich möglichst neutral in den Gesten bleiben. Und man sollte sich immer die Zeit nehmen, das Gegenüber zu beobachten, einzuschätzen und dann zu entscheiden, wie man seine Rede durch Gesten unterstreicht. 

                               

                              Frauen mit Mitarbeiterverantwortung haben oft das Gefühl, die Männer ihre Anweisungen nicht ganz ernst nehmen. Warum ist das so und kann ich durch Körpersprache meinen Führungsanspruch gezielt untermauern? 

                               

                              Violeta Mikić: Die Frage ist doch zunächst mal: Warum fühlt sich die eine Frau ernstgenommen und die andere nicht? Das hängt natürlich immer auch mit der eigenen Sichtweise auf sich selbst zusammen. Erst wenn diese Frage beantwortet ist, kann man anfangen, an der eigenen Ausstrahlung zu arbeiten. Zwei Dinge sind aber generell wichtig: Erstens sollte man sicherstellen, dass ein Mitarbeiter auch wirklich zuhört, wenn ich mit ihm spreche, und nicht abgelenkt ist. Das tun wir viel zu selten. Und zweitens müssen wir körperliche Präsenz zeigen, wenn wir anderen Anweisungen geben. Also aufrecht sein, gradlinig, offen, dem Gegenüber im wörtlichen Sinne auch die Stirn bieten. 

                               

                              Verändert eine berufliche Karriere eigentlich unsere Köpersprache? 

                               

                              Violeta Mikić: Ja, in den allermeisten Fällen verändert der berufliche Aufstieg auch unsere Körpersprache. Je höher man steigt, desto mehr wird man zu einer öffentlichen Person – und reagiert (unbewusst) darauf. Unabhängig von der öffentlichen Meinung man selbst zu bleiben und auch in Krisen ein gesundes Selbstwertgefühl zu behalten, ist eine große Herausforderung, vor der gerade Führungskräfte häufig stehen. 

                               

                              Kann Körpersprache auch eine Karriere behindern? 

                               

                              Violeta Mikić: Ja unbedingt! Ein unterwürfiger Gesamtgestus oder eine verdrehte Körperhaltung kann einer Karriere im Wege stehen, v.a. im Management. Wenn sie aber z.B. in der Forschung arbeiten, muss das nicht unbedingt gelten. 

                               

                              Letzte Frage: Mit welcher Geste unterstreiche ich am besten meine Argumente für eine Gehaltserhöhung? 

                               

                              Violeta Mikić: Das können viele Gesten sein. Entscheidend ist, was sie mit dieser 

                              Geste kommunizieren. Stellen Sie sich vor, sie schlagen während des Gesprächs bei der entscheidenden Frage die Beine übereinander. Einmal sehr schnell, einmal normales Tempo und einmal lasziv langsam. Was denken Sie, welche Geste ist in dieser Situation am stärksten? 

                               

                              Ich würde sagen, das kommt ganz auf die Beine an! 

                               

                              Violeta Mikić: In der Tat, die eigenen körperlichen Voraussetzungen sollte man realistisch einschätzen können. 

                               

                              Und was, wenn ich ein Mann bin und mein Chef eine Frau ist? 

                               

                              Violeta Mikić: (lacht) Dann bitte ich Sie, auf keinen Fall breitbeinig zu sitzen. 

                               

                              Frau Mikic, wir danken Ihnen für das Gespräch! 

                               

                              (Das Interview führte Carina Kontio) 

                                Interview mit Violeta Mikić auf web.de über die Begegnung von Angela Merkel mit einer Schülerin, die aus dem Libanon geflüchtet war vom 17.07.2015

                                Angela Merkel versuchte ein weinendes Mädchen zu trösten – und geriet in einen Shitstorm. Zu Recht? Violeta Mikić, Expertin für Medienauftritte, erklärt, warum sie die Kritik für überzogen hält und warum die Kanzlerin beim nächsten Mal trotzdem lieber schweigen sollte. 

                                 

                                Die Begegnung von Bundeskanzlerin Merkel mit einer Schülerin, die aus dem Libanon geflüchtet war, ist aus dem Ruder gelaufen. Einen "PR-Termin wie ein Formel-1-Unfall", nannte es das Blog Carta. Wie konnte das passieren? 

                                 

                                Violeta Mikić: Ich glaube, dass es einer von Frau Merkels Pflichtterminen war, den sie eher widerwillig angenommen hatte. Man sieht in dem Video eine starke Spannung im Oberkörper. Sie schaut immer wieder auf den Boden, um die richtigen Worte zu finden. Einmal fällt sie dem Mädchen ins Wort. Sie hatte die Haltung: Ich will jetzt hier schnell durch. Darum ist ihr die schwierige Situation dann entglitten. Auch weil sie zwar inhaltlich auf den Termin vorbereitet war, aber nicht emotional. Sie hätte sich vorher überlegen müssen: Wie trete ich nahbar auf? Wie begegne ich einer Schulklasse von pubertierenden Kindern? Welche Emotion möchte ich bei meinen Zuschauern auslösen? 

                                 

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